Schwiegershäuser

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Im Frühjahr 1993 beschlossen einige theaterinteressierte Schwiegershäuser, eine Theatergruppe zu gründen, mit dem Zweck – in regelmäßigen Abständen – Stücke einzustudieren und einem Publikum zu präsentieren.

Der Hintergrund liegt dafür in der Vergangenheit. Früher wurden auf den Bühnen der Gasthäuser "Zur Linde und "Ohnesorge" bei verschiedenen Bällen regelmäßig Theaterstücke aufgeführt, bei denen einige der Stammspieler bereits mitgewirkt hatten. Aber was früher gut bei Ballbesuchen ankam, ist heute nicht mehr gefragt. Der Ballgast will sich amüsieren, unterhalten und tanzen. Ein längeres Theaterstück bei Bällen passt einfach nicht mehr in unsere heutige Zeit.

Aber nach Meinung einiger Personen war gerade für "handgemachtes Theater" also von Schwiegershäusern für Schwiegershäuser, Bedarf vorhanden. Gerade in einen Zeitalter, wo fast jeder Haushalt dank einer "Schüssel" über weit mehr als 20 Fernsehprogramme verfügt, konnten sie sich vorstellen, dass man durchaus Menschen dazu bringen kann, sich auch mal einen schönen Theaterabend in unmittelbarer Nähe zu gönnen.

Nachdem sich ca. zehn Personen zusammengefunden hatten, die sich bereit erklärten auf den "Brettern die die Welt bedeuten" ihr schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen, wurde Kontakt mit dem Gastwirt Hans Berger aufgenommen, der sich nicht nur sofort bereit erklärte, die Bühne für diese Zwecke zur Verfügung zu stellen, sondern er ließ sie auch auf seine Kosten renovieren. Der erste Schritt war also getan.

Jetzt ging es darum ein geeignetes Stück zu finden und die dafür erforderlichen Rollenbücher einzukaufen. Das erste Stück "Blaues Blut und Erbsensuppe" wurde beim Deutschen Theaterverlag erworben, der eigens für Amateure und Vereinstheater ein Komplettprogramm anbietet. Die Rollensätze trafen ein und die Rollenbesetzung begann. Damals wie heute eine recht schwierige Aufgabe, die aber bisher immer gut gelungen ist.

Dann wurde auch Kontakt zum Vorsitzenden des "Lerbacher Kömmödchens" aufgenommen, um sich den einen oder anderen Rat einzuholen.

Für das erste Stück waren also die Weichen gestellt. Aus verschiedenen Gründen wie Versicherung und so weiter, wurde nun begonnen, eine Vereinsgründung zu planen. Die Vereinsgründung fand am 19.08.1993 im Gasthof Ohnesorge statt. Dabei ging es auch darum, eine finanzielle Sicherung des Vereins zu erzielen. Zu dieser Gründungsversammlung wurden alle am Laienspiel interessierten Einwohner eingeladen. 32 Einwohner kamen dieser Einladung nach und dank gründlicher Vorbereitung, wie zum Beispiel Vorlegen einer Satzung, konnte die Gründung erfolgen. Die daran anschließenden Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

  1. Vorsitzender – Manfred Wode
  2. Vorsitzende – Anita Bierwirth

Kassenwartin – Margrit Wode

Schriftführer – Frank Berneburg

Seitdem hat sich die Zusammensetzung nur geringfügig verändert. Im Frühjahr 2001 ersetzte Frank Kruppa den bisherigen Schriftführer Frank Berneburg der aus beruflichen Gründen das Amt aufgeben musste.

Nach Gründung des Vereins wurde der Augenmerk wieder auf das erste Stück geworfen und die Proben intensiviert. Den Vorverkauf der Eintrittskarten übernahm die Raiffeisenbank Dorste-Schwiegershausen, heute Volksbank im Harz.

Für den Vorstand, stand fest, dass während der Aufführung von allen Plätzen gute sicht gewährleistet sein sollte, ebenso sollte der Verzehr von Getränken möglich sein. Sie stellten 18 Tische mit insgesamt 200 Plätzen und bei dieser Anordnung ist es bis heute geblieben.

Den Initiatoren war klar, dass die erste Aufführung keine "Eintagsfliege" bleiben sollte, aber dass sie in der ersten Saison schon vier Vorstellungen geben mussten, daran hatte wohl keiner so richtig geglaubt.

Eine chronologische Reihenfolge der bisherigen Aufführungen gibt es unter "Bisherige Stücke"

Bisher ( Stand 31.12.2004 ) sind somit 111 Aufführungen im wahrsten Sinne des Wortes "über die Bühne gegangen". Die gesamte Theaterarbeit ist bisher ohne einen jeglichen Zuschuss aus öffentlichen Kassen erfolgt.

Beachtenswert ist die stetige Anzahl der Aufführungen, Besonders seit die Stücke mit der plattdeutschen Heimatsprache bereichert wurden. (seit dem Jahr 1996)

Seit 1996 werden im zweijährigen Rhythmus Vereinsfahrten durchgeführt.

Zur Zeit hat der Verein 115 Mitglieder (Stand 31.12.2004)

Von denen ca. 30 Personen auf, vor und hinter der Bühne aktiv sind. 

Seit der Vereinsgründung gehört die Schwiegershäuser Dorfbühne dem Landesverband Niedersächsischer Amateurbühnen e.V. an, der wiederum dem Bundesverband Deutscher Amateur Theaterbühnen angeschlossen ist. 

Die Schwiegershäuser Dorfbühne wollte sich nie - und will sich auch heute nicht - als Konkurrenz zu anderen Bühnen sehen und hat auch nie versucht, zu kopieren. Man kann heute sicher sagen, dass sie, insbesondere durch das Einbringen ihrer plattdeutschen Heimatsprache, ihren eigenen, persönlichen Stil gefunden hat, der sie von den anderen Bühnen der Umgebung unterscheidet. 

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Verein noch lange Theater spielen und den Stücken auch weiterhin mit der Schwiegershäuser Mundart die nötige Würze geben wird, damit das Publikum nach einer Aufführung - frei nach den Worten Johann Wolfgang von Goethe´s, der ein Freund des Theaters für das Volk war - sagen kann:

"Hier ist des Volkes wahrer Himmel,

zufrieden jauchzet Groß und Klein:

hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein!

 

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Herausgeber

Schwiegershäuser Dorfbühne

Sportplatzweg 5

37520 Osterode

   
Stand: 11.11.2009